Melanoma - schwarzer Hautkrebs

Hautkrebs - Risikofaktoren

Die wichtigste umweltbedingte Melanomursache ist die UV-Strahlung. Die immer wiederkehrende Sonnenbrände, insbesondere im Kindesalter, sowie eine gewisse erbliche Veranlagung können als Auslöser des Melanoms festgestellt werden. Die Anzahl der Erkrankten an einem Melanoma verdoppelt sich alle sieben Jahre und wird in  vor allem auf Veränderungen der Freizeitgewohnheiten zurückgeführt. Das Schönheitsideal „Braunsein = Gesundsein“ konnte durch Aufklärungskampagnen in den letzten zwei Jahrzehnten wieder korrigiert und das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung verbessert werden.

Das DKFZ sieht als wichtigen Umweltrisikofaktor die exzessive Exposition gegenüber Sonnenlicht. Die entscheidende Rolle spielt der Hauttyp als endogener Faktor. Die Suche nach möglichen beruflichen Risikofaktoren lieferte, wie auch wie ernährungsepidemiologische Studien, widersprüchliche Resultate.

Besonders Personen, die eine große Anzahl von Nävuszellnävi haben, und somit Träger von dysplastischen Nävuszellnävi sind, haben ein erhöhtes Risiko, im Laufe ihres Lebens an einem malignen Melanoma zu erkranken. Hier wird ein polygener Erbgang vermutet, denn etwa 5 bis 10 % aller malignen Melanome familiär gehäuft auftreten.

Am häufigsten betroffen sind die Frauen. In der westlichen Hemisphäre ist das maligne Melanoma häufigster Krebs der jungen Frauen zwischen 20 und 40 Jahren. Die hellhäutigen Menschen sind stärker gefährdet, im Vergleich zu ihnen beträgt die Erkrankungswahrscheinlichkeit dunkelhäutiger Menschen nur ein Sechstel.

Die Beziehung zwischen Melanoma und Licht ist sehr komplex und das Krebsrisiko kann nicht ausschließlich nur anhand der Sonnenexposition bestimmt werden.

Bestimmt gibt es mehr Risikofaktoren, die das Melanomrisiko beeinflussen könnten. Hierzu zählt möglicherweise sogar ein gewisser Sonnenmangel. Die Forscher bemerkten in Nordamerika und in Europa ein auffälliges Nord-Süd-Gefälle bei verschiedenen Krebsarten, das sich nur durch unterschiedliche Besonnung der Menschen erklären ließ. Gewissen Zusammenhang fand man für Brustkrebs, Prostatakrebs, Dickdarmkrebs, Ovarialkrebs und anscheinend auch für das Melanoma und den Blasenkrebs.
Vitamin D spielt hier eine Schlüsselrolle. Bekanntlich werden 90% des vom Körper benötigten Vitamin-D durch UV-B-Bestrahlung in der Haut gebildet. Welche Blutspiegel von 25-OH-D3 optimal sind, bleibt allerdings noch zu klären. Ein dreifach reduziertes Risiko, am Dickdarmkrebs zu erkranken haben zum Beispiel Erwachsene mit 25-OH-D3-Spiegeln über 20 ug/ml (im Blutserum).

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